Die Bibel
versteht jeder

Schöpfung
oder Evolution

Die Zukunft
unserer Welt

Erlösung
und Freiheit

Jesus
und sein Opfer

Der Teufel
und der Tod

Sonntag
und Anbetung

Der Sabbat
Zeichen Gottes

Gesundheit
Heiliger Geist

Wiederkunft
und Neue Erde

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Die Bibel kann jeder verstehen!

 
© BaPoL(D)


Inhaltsverzeichnis


  »  Grundlagen zum Bibelverständnis
  »  Die Bibel über sich selbst
  »  Gott ist nicht tot !
  »  Achtung !    Bibelfälschungen
                                      •  Bibeltextvergleich
  »  Biblische Symbolik
  »  Der prophetische Schlüssel

 

Unsere Webseiten werden ständig mit Beiträgen und Angeboten aktualisiert!  

 

Grundlagen zum Bibelverständnis


Wer die Bibel - Gottes Wort an uns Menschen - einfach nur von vorne bis hinten
durchliest, wird wahrscheinlich verwirrt und enttäuscht sein.
  •  Die Bibel ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Büchern und Briefen,
      deren Anordnung nicht chronologisch, sondern nach ihrer Charakteristik ist
      (z.B. Geschichtsbücher, dichterische und prophetische Bücher, Berichte, Briefe).
  •  Viele dieser Bücher wurden zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten
      geschrieben, obwohl sie mitunter die selbe Sache, aus anderer Sicht, beschreiben.
  •  Der ursprüngliche Text (Grundtext) war fortlaufend, ohne Kapitel und Verse.
      Diese Unterteilung erfolgte erst in jüngerer Zeit.
      Deshalb sind die Themenblöcke nicht identisch mit der Kapiteleinteilung
      und sie reichen oft sogar über mehrere Kapitel hinweg.
  •  Die Bibel hat eine orientalische, bilderreiche Sprache.
      Um deren Sinn zu erfassen, muss jedesmal zuvor die Bedeutung der angeführten Bilder
      gründlichst und eindeutig aus der Bibel selbst heraus geklärt werden.
  •  Wir verstehen das Wort Gottes leichter, wenn wir es themenorientiert lesen.
      Nehmen wir uns eine Konkordanz oder ein Computerbibelsuchprogramm und
      forschen nach, wo überall in der Bibel die gleiche Sache beschrieben wird.
      Wenn wir dann noch vergleichen, welcher Buch- oder Briefschreiber zur gleichen
      Zeit oder am gleichen Ort berichtet, erhalten wir tiefere Einblicke.
  •  Niemand braucht über die für uns wichtigen Aussagen Gottes im Unklaren bleiben,
      denn die Bibel erklärt sich selbst. Es liegt oftmals nur daran, dass wir
      vielmehr christlichen Traditionen oder Kommentaren glauben, anstatt ein tiefes
      Bibelstudium zu betreiben und uns allein auf die Schrift zu stützen.
  •  Die Bibel wird vielfach missverstanden, weil ihr nicht mehr geglaubt wird.
      Wer den Schöpfer ignoriert, Gottes Wunder als Märchen abstempelt, über den Teufel
      lacht und prophetische Aussagen mit menschlichen Worten zu erklären versucht,
      hat nicht die geringste Chance unsere in Sünde gefallene Welt zu verstehen.
  •  Altes und Neues Testament gehören untrennbar zusammen, mit gleichem Stellenwert.
      Die Apostel zitieren vielfach das Alte Testament als ihre Studiengrundlage und
      viele alte Prophezeiungen erfüllen sich erst im Neuen Testament.
      (Markus 15, 28 / Johannes 19, 24 / Lukas 3, 4 / Römer 1, 16-17 / 2.Korinther 9, 9)

Die Bibel über sich selbst


Die Bibel sagt über sich selbst:
Niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. (2.Petrus 1, 21)
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. (2.Timotheus 3,16)
Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist. (1.Korinther 10, 11)
Alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen. (Römer 15, 4)

Gott ist nicht tot !


Warum antwortet der Gott der Bibel mir nicht?
Warum antwortet er vielen anderen Menschen nicht, die in Not nach ihm schreien ?
Warum gibt es soviel Leid auch unter Christen?        Ist Gott tot?
Jesus selbst - der Schöpfer dieser Erde (siehe Thema: "Erlösung")- musste leider bekunden:
"Wie oft habe ich euch versammeln wollen." (Lukas 13, 34 / Matthäus 23, 37)
Gott möchte, dass alle Menschen zu Ruhe und Frieden kommen. (1.Timotheus 2, 4 / 2.Petrus 3, 9)
Jesus spricht weiter: "Aber ihr habt nicht gewollt." (Lukas 13, 34)
Wieso kann hier behauptet werden, dass betende und schreiende Menschen nicht wollen?
Gott erhört sie nicht, weil sie nur aus ihrer Notlage befreit werden wollen, aber nicht bereit sind, die Ursachen dafür zu beseitigen. Sie suchen nicht wirklich den Schöpfer, sondern nur jemanden der die anstehenden Probleme beseitigt.
Die meisten Christen lesen gern über die Zustände auf der Neuen Erde (Offenbarung 21, 1-4 / Jesaja 11, 6-9), aber an die Grundregeln für ein solches Zusammenleben mag sich kaum einer halten und wenn dann meist nur halbherzig. Gottes Wort sagt aber deutlich: "Wer nur ein einziges Gebot übertritt, der bricht damit schon das ganze Gesetz." (Jakobus 2, 10 / Offenbarung 22, 18-19 / 5.Mose 4, 2) Gott wollte sogar einmal ein ganzes Volk zum leuchtenden Beispiel für die gesamte Menschheit heranbilden. Er hat diesem Volk wunderbare Versprechen gegeben, (5.Mose 28, 1-6 / 3.Mose 26, 2-6) aber sie hatten leider keine Lust sich an die Grundbedingungen zu halten. (Sprüche 1, 24-33 / Jesaja 1, 15-17)
"Haltet das ganze Gebot / Gesetz!" sagt die Bibel. (5.Mose 27, 1 / Matthäus 5, 17-18)
Es sind nicht nur die allgemein bekannten 10 Gebote (2.Mose 20, 2-17) damit gemeint, sondern auch das gesamte Sittengesetz, welches das menschliche Leben untereinander regelt. (3.Mose Kap.11-15 / 5.Mose Kap.14) Das Nicht-Stehlen ist also genauso wichtig wie das Halten des 7.-Tags-Sabbat und ein gesunder Lebenswandel. (3.Mose 23, 3 / 1.Korinther 3, 16 / 6, 19-20) Jesus sagte: "Ihr sucht in der Schrift, um das ewige Leben zu finden, aber zu mir wollt ihr nicht kommen."
Wir nehmen das Wort Gottes nicht ernst, so wie es geschrieben steht.
Genau deshalb antwortet Gott so selten oder garnicht!
Gott selbst fordert uns auf, seine Treue zu prüfen. (Maleachi 3, 10-12)
Sucht mich von ganzem Herzen und ich werde mich finden lassen, sagt der Herr. (1.Chronik 28, 9 / Jesaja 55, 6-9 / Matthäus 7, 7-8)
Gott ist nicht tot !
Es liegt an uns, wenn wir ihn nicht finden.

Gott liebt uns und wartet auf uns. Wir müssen mit Leib und Seele wollen. (Johannes 3, 16)

Achtung !    Bibelfälschungen


Nicht alles, wo Bibel draufsteht, ist auch wirklich Gottes Wort !
Gleich nachdem der letzte Apostel gestorben war - also noch im 1.Jahrhundert n.Chr.- tauchten gefälschte Apostelbriefe und Evangelien auf, denn es war kein widersprechender lebender Augenzeuge mehr da, der diese Fälschungen hätte entlarven können. Gerade in den ersten Jahrhunderten schossen derartige Schriftstücke wie Pilze aus der Erde. Bei näherer Betrachtung bemerkt jedoch der aufmerksame Leser grobe Ungereimtheiten, bis hin zu starken Widersprüchen zu den Aussagen der Apostel und vor allem zum damals alltäglichen alttestamentlichen Bibelteil - den Schriften -, wie sie genannt wurden. (Matthäus 21, 24 / 22, 29 / Lukas 24, 27 +32 / Johannes 5, 47 / 7, 15) Es gab immer wieder Zeiten, in denen massiv versucht wurde, die Bibel - Gottes Wort - zu verfälschen oder den Besitz und sogar das Lesen zu verbieten. Hinter diesen Maßnahmen steckten nicht nur eifersüchtige und machthungrige Menschen, sondern letztendlich der Hauptverführer des Weltalls, der Teufel oder Satan selbst (siehe Thema: "Der Teufel und der Tod"). Diese Aktivitäten gipfelten in die Zeit der Bibelkritik, kurz vor Beginn des 19.Jahrhunderts. Alle Aussagen der Bibel, die nicht mit menschlichem Verstand erklärt werden konnten, wurden als Mythologie oder gefälschte Hinzufügung abgestempelt. "Es kann nicht sein, was nicht sein darf !"
Derartigen theologisch-haarspalterischen Aktivitäten verdanken wir die Tatsache, dass wir heute mehrere recht unterschiedliche "Grundtexte" der Bibel in der Hand halten.
Welcher ist der echte Grundtext?
Bei intensiverem Bibelstudium fällt auf, dass wir es, im Grunde genommen, nur mit zwei Gruppen von Grundtexten zu tun haben. In der einen Gruppe sind viele wichtige Aussagen zum Verständnis der Erlösung, des Erlösers, der Gottheit Jesu, u.v.m. nicht vorhanden. Viele Texte lesen sich fragmenthaft und man hat das Gefühl, dass irgendetwas fehlt - man kann sie einfach nicht verstehen. Sehr oft fehlen ganze Verse oder Textabschnitte (in manchen Bibeln in Klammern gesetzt, um die angebliche Unwichtigkeit anzudeuten). In der anderen Gruppe sind all diese Texte vorhanden. Die "Grundtexte" mit den Entfernungen sind oft die älteren Schriftfunde und die mit den kompletten Texten meist jüngeren Datums.
F R A G E :
Warum wurden, offensichtlich gezielt, nur Textaussagen zu derart wichtigen Aussagen entfernt? Warum fehlen keine Teile aus Lebensberichten oder Sachbeschreibungen? Alles nur Zufall, dass tausende von solchen Versen oder Versteilen "vergessen" wurden?
S C H L U S S F O L G E R U N G :
Die mag jeder für sich selbst ziehen. Wir entdecken hierin jedoch Methode und Vertrauen auf die kompletten Grundtexte, auch wenn sie jünger sind. Schließlich gibt es von allen "Grundtexten" nur Abschriftfunde und keine Originale. Ausserdem gibt uns noch ein nicht unbedeutendes Phänomen zu denken. Bis kurz um das Jahr 1900 (also die Zeit der Bibelkritik) gab es weltweit fast ausschließlich nur Bibeln mit den vollständigen Texten.
In den Folgejahren wurden fast alle Bibelübersetzungen auf die älteren Schriftfunde (also die unvollständigen) hin revidiert. Dazu gesellten sich noch eine Reihe von Bibelübertragungen (freie und nur sinngemäße Übersetzungen) in moderner Sprache, die leider oft den richtigen Inhalt der Bibel verfehlen. Bei allen Problemen, die es bei der Übersetzung eines, aus einem fremden Kulturkreis stammenden Schriftstückes gibt, ist es doch möglich, dessen Aussage nicht zu verfälschen. Während eines, über ein Jahr dauernden, Bibelvergleiches zwischen den 18 verbreitetsten deutschen "Bibelübersetzungen" in unterschiedlichen Ausgaben, den acht relevantesten Grundtexten, so wie englischen Bibelversionen, kamen wir zu dem Schluss, den Schriften des sogenannten "textus receptus" zu folgen und den nach dieser Grundlage genauesten deutschen Bibelübersetzungen. Da blieben leider nicht viele übrig, denn die Revidierungsarbeiten des 19.Jahrhunderts waren breitflächig erschreckend gründlich. Als sehr grundtextnah können wir die Lutherübersetzungen bis einschließlich 1912 und zusätzlich noch leichter verständlich, die Schlachterbibel - jedoch nur in der Version 2000 - empfehlen. Auch wenn Bücher wie z.B. "Hoffnung für alle" oder die katholische "Patlochbibel" erstaunlich viele der meist fehlenden Verse enthalten, geben sie doch oft deren Sinn nicht richtig wieder. Auch bei Luther und Schlachter sind vereinzelte Worte mit tiefer Bedeutung bezüglich des Erlösungsverständisses nicht ganz korrekt übersetzt worden und der theologischen Tradition zum Opfer gefallen. Der Kontext (Textzusammenhang) wurde jedoch dadurch nicht gravierend aus den Angeln gehoben.
Nachfolgend eine kleine Auswahl von veränderten Texten.

Bibeltextvergleich


Nur ein kurzer Ausschnitt aus den 300 wichtigsten Textstellen des Neuen Testaments, die der oben angeführte Bibelvergleich zu Tage gebracht hat.
Die jeweils unterstrichene Quellenangabe markiert den darüber abgebildeten Text.
    Den kompletten Bibelvergleich finden Sie unter Präsentationen angeboten.

 

Lukas 9, 55 - 56
55. Er aber wandte sich um
und ermahnte sie ernstlich
und sprach: Wisst ihr nicht,
welches Geistes [Kinder]
ihr seid?

56. Denn der Sohn des
Menschen ist nicht gekom-
men, um die Seelen der
Menschen zu verderben,
sondern zu erretten!

Und sie zogen in ein
anderes Dorf.

      Schlachter 2000 / TR / Hfa
     Sch 1951 / Lut 1534, 1912

55. Jesus aber wandte sich
um und wies sie zurecht.
 
 
 
56.  
                fehlt
 
 
 
Und sie gingen in ein
anderes Dorf.

      Luther 1984 / NA / EHÜ / Pat
     Zür / Elb 1871, 1905, 1985 / GN

1.Johannes 5, 7 - 8
7. Denn drei sind es, die
Zeugnis ablegen im Himmel:
der Vater, das Wort und der
Heilige Geist, und diese drei
sind eins;

8. und drei sind es, die
Zeugnis ablegen auf der Erde:

der Geist und das Wasser und
das Blut, und die drei stimmen
überein.

      Schlachter 2000 / TR / Pat
     Sch 1951 / Lut 1534, 1912

7. Denn drei sind, die das
bezeugen:
 
 
                fehlt
8.  
 
der Geist und das Wasser und
das Blut; und die drei stimmen
überein.

      Luther 1984 / NA / EHÜ / Zür
     Elb 1871, 1905, 1985 / GN / Hfa

Johannes 6, 47
47. Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Wer
 
an mich
 
glaubt, der hat
ewiges Leben.

      Schlachter 2000 / TR / Hfa
     Sch 1951 / Lut 1534, 1912

47. Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Wer
 
                fehlt
 
glaubt, hat
ewiges Leben.

      Elberfelder 1985, 1871, 1905 / NA
     Lut 1946, 1984 / GN / EHÜ / Pat / Zür

Markus 16, 9 - 20
9. Als er aber früh
am ersten Tag der Woche
auferstanden war, erschien
er zuerst der Maria Magdalena,
von der er sieben
Dämonen ausgetrieben hatte.


....( bis Vers 20)

20. Sie aber gingen
hinaus und verkündigten
überall; und der Herr wirkte
mit ihnen und bekräftigte das
Wort durch die begleitenden
Zeichen. Amen.


      Schlachter 2000 / TR / Pat
     Sch 1951 / Lut 1534, 1912 / Hfa

9.

Die Verse 9 - 20
 
                    fehlen




20.
 
oder sind als
"Nicht dazu gehörig"
ausgewiesen.



      Elberfelder 1985, 1871, 1905 / NA
     Lut 1946, 1984 / GN / EHÜ / Zür

Offenbarung 22, 14
14. Glückselig
die
Tuenden die
Gebote von
ihm,

auf das sein
wird das
Anrecht von
ihnen auf
den Baum
des Lebens
und durch
die Tore sie
eingehen in
die Stadt!

  Textus Receptus
          1550

14. Glückselig
die
Waschenden
die Gewänder
von sich,

auf das sein
wird das
Anrecht von
ihnen auf
den Baum
des Lebens
und durch die
Tore sie
eingehen in
die Stadt!

       Codex
    Alexandria

14. Glückselig
sind,
die seine
Gebote
tun,

damit sie
Anrecht
haben an
dem Baum
des Lebens
und durch
die Tore in
die Stadt
eingehen
können.

    Schlachter
        2000

14. Glückselig,
die
ihre
Kleider
waschen,

damit sie
ein Anrecht
am Baum
des Lebens
haben und
durch die
Tore in die
Stadt
hinein-
gehen!

    Elberfelder
        1985

Kolosser 1, 14
14. in welchem
wir haben die
Erlösung
durch
das Blut
von ihm,

die
Vergebung
der Sünden;

  Textus Receptus
          1550

14. in welchem
wir haben die
Erlösung
 
  fehlt
 
die
Vergebung
der Sünden;

       Codex
    Alexandria

14. in dem
wir die
Erlösung
haben
durch
sein Blut

die
Vergebung
der Sünden;

    Schlachter
        2000

14. in ihm
haben wir
Erlösung
 
  fehlt
 
die
Vergebung
der Sünden;

    Elberfelder
        1985

Offenbarung 1, 10
10. Ich
war in Geist
 
an dem
Herrn Tage,

 
und ich hörte
Stimme
hinter mir,
laute,
wie von
Posaune,
 
 

      Codex
  Alexandria 4.Jh.

10.
An einem
Sonntag

ergriff mich
Gottes Geist.
Ich hörte
hinter mir
eine gewal-
tige Stimme,
durch-
dringend
wie eine
Posaune:
 

  Hoffnung für
    alle   2001

10. Hier
auf Patmos
wurde ich
an einem
Sonntag, dem
Tag des Herrn,

vom Geist Gottes
ergriffen. Ich
hörte hinter
mir eine
Stimme, die
durchdringend
wie eine
Posaune klang.

N.Genfer Übers.
        2000

10. An einem
Sonntag

passierte mir hier
etwas total Abge-
fahrenes. Beim
Beten übernahm
plötzlich Gottes
Geist die Kontrolle.
Ich hörte hinter mir
eine extrem laute
Stimme, die war so
laut wie der Sound
von tausend Mar-
shallverstärkern.

    Volxbibel
        2006


Die Bibeln des 21.Jahunderts besitzen sogar die Freiheit, Inhalte wieder zu geben, die in keinem einzigen Grundtext zu finden sind. Sollte dies etwa Gottes Wort sein  ? ? ?
Selbst in dem Buch, "Hoffnung für alle", steht, unter anderem bei
1.Mose 2, 2-3 / 3.Mose 23, 3 und Jesaja 58, 13:
    Der Tag des Herrn ist der 7. Tag der Woche (Sonnabend), der Sabbat.
              (siehe Thema: "Der Sabbat das Zeichen Gottes")

Biblische Symbolik


Bildersprache ist nichts ungewöhnliches. Auch heute greifen wir auf erklärende Symbole
zurück wenn wir sachunkundigen Personen einen fremden Vorgang verinnerlichen wollen.
Es ist oftmals die einzige Verständigungsmöglichkeit, jemandem etwas ihm unbekanntes
zugänglich zu machen.
Jesus Christus, als er auf dieser Erde predigte, benutzte Gleichnisse, um die Menschen
für ihre Erlösung aus der Sterblichkeit zu sensibilisieren. Auch die Propheten des Alten
Testamentes bedienten sich der Bildersymbolik. Ja sie verschlüsselten nicht selten ihre
Botschaften, damit nur der ernsthaft Suchende und Studierende die Lösung entdeckt
.
Manchmal wird eine Symbolik nur wenige Verse oder Kapitel weiter sofort erklärt.
Oft erkennt man den Sinn dadurch, dass mehrere Bibelautoren über die gleiche Sache
berichten. Oder man sucht mit Hilfe einer Bibelkonkordanz oder eines elektronischen
Bibelsuchprogrammes
, wo dieser Begriff auch noch in der Bibel vorkommt und die
eigentliche Bedeutung offengelegt wird.
Es gibt keine einzige, für unsere Erlösung zum ewigen Leben, wichtige Textstelle in der
Bibel, die nicht ausreichend und sogar für ein Kind verständlich, von dem Wort Gottes
selbst
, erklärt wird!
Die Bibel lässt manche Fragen offen, aber keine einzige über die Zukunft unserer Welt
und die persönliche Errettung!

Der prophetische Schlüssel


Die Bibel gibt gelegentlich Zeitangaben für Prophezeiungen, besonders wenn es um Ereignisse der letzten Tage dieser Weltgeschichte geht. Eine sehr wichtige prophetische Zeitangabe der Bibel, die uns Auskunft über die Wiederkunft Christi und das Weltende gibt, befindet sich im Buch Daniel. Hier wird uns der Ablauf unserer Weltgeschichte in verschiedenen bildlichen Darstellungen aufgezeigt. An dieser Stelle wollen wir jedoch nicht die Bedeutung der einzelnen Visionen betrachten ( näheres dazu im Thema: "Die Zukunft unserer Welt" ), sondern den biblisch prohetischen Schlüssel für diese Zeitangabe in der Bibel finden. Wir betrachten den Schlüsselvers 14 in Daniel Kapitel 8 und erhalten folgende Fakten zur Entschlüsselung:
 
     •   2300 Abende und Morgen     Was bedeutet das ?
             > Im Schöpfungsbericht ( 1.Mose 1, 1 - 31 ) finden wir die Erklärung
               Abend und Morgen = 1 Tag = 24 Stunden
             > Das der Tag mit dem Abend, genauer gesagt Sonnenuntergang, beginnt
               bestätigen auch 3.Mose 23, 32 und Nehemia 13, 19.
             > Es handelt sich um eine prophetische Zeitangabe, desshalb beachte man:
 
               Ein prophetischer Tag  =  ein reales Jahr   mit 360 Tagen
 
               laut ( Hesekiel 4, 4 - 6 / 4.Mose 14, 34 / Lukas 13, 32 )
             > Also 2300 Abende und Morgen
                                    = 2300 prophetische Tage = 2300 reale Jahre

 
   Noch ein Beispiel:
 
     •   Eine Zeit    Wie lange ist das ?
             > In Offenbarung 12 Verse 6 und 14 lesen wir von einem einzigen Ereignis, welches
                uns gleich in zwei verschiedenen Zeitangaben erläutert wird, nämlich in
                                    1260 Tage und 3,5 Zeiten.
             > In Offenbarung 11 Verse 2 und 3 lesen wir ebenfalls in ein und der selben Vision
                von einer zusätzlichen, gleichbedeutenden Zeitangabe. Wir erfahren, dass
                                    42 Monate  =  1260 Tage  sind.
              > Wer hier noch skeptisch ist bedenke, dass die Vision von Offenbarung 12 im
                Kapitel 13 fortgeführt wird und dort in Vers 5 ebenfalls die 42 Monate mit den
                1260 Tagen und 3,5 Zeiten gleichgesetzt werden.
             > Schlußfolgerung:    1260 Tage  =  42 Monate  =  3,5 Zeiten
 
             > Die mathematische Rechnung:
                   1260 Tage : 42 = 30 Tage     hat demnach ein biblischer Monat.
 
Kontrolleinschub
                            Die Sintflut dauerte 150 Tage ( 1.Mose 7, 24  und  8, 3 hier heißt es
                            wörtlich im Grundtext "... am Ende der 150 Tage" ). Sie begann am
                            17.02. ( 1.Mose 7, 11 ) und endete am 17.07. ( 1.Mose 8, 4 ), fünf
                            Monate später.     150 Tage : 5 = 30 Tage   pro Monat
 
                   Wir rechnen weiter.     1260 Tage : 3,5 =    360 Tage
                       12 Monate zu je 30 Tagen ergibt ebenfalls 360 Tage  =  1 Jahr
 
             > Das Ergebnis:                        1260 Tage  =  42 Monate  =  3,5 Jahre
 
             > Da es sich aber um eine prophetische Zeitangabe handelt, geht es nicht um Tage,
                sondern um Jahre. 1260 Jahre sollte diese vorhergesagte Macht herrschen.
 
             > Eine prophetische Zeit  =  360 reale Jahre

 

 
   

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