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Der Sabbat das Zeichen Gottes
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Inhaltsverzeichnis
» Welcher ist der 7.Tag ?
» Die Kalender - Reformen
» Die Bedeutung des Sabbats
» Das biblische Zeitmaß
» Der Kampf gegen den Sabbat
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Welcher ist der 7.Tag ?
Der Sabbat ist der 7.Tag der Woche !
Zunächst muß erst einmal die Frage geklärt werden:
Welcher Tag der Woche ist der siebente?
Auf den ersten Seiten der Bibel befindet sich der Schöpfungsbericht ( 1.Mose 1 - 2, 3 ).
Wir lesen dort, dass Gott sechs Tage lang an der Schöpfung unserer Erde arbeitete und am siebenten Tag ruhte - also keine Arbeit tat.
Er sonderte diesen Tag aus, indem er ihn mit seinem besonderen Segen versah. Darum heißt dieser Tag auch Ruhetag ( hebräisch: schabbat )
zu Deutsch "Sabbat" ( 2.Mose 20, 8 - 11 ). Jahrtausende hindurch, bis ins 19.Jh. wurde dieser Ruhe- und Anbetungstag ( 3.Mose 23, 3 )
von bibeltreuen Menschen und Kirchen ( z.B. Koptische Kirche und einige Freikirchen ) ununterbrochen und genauestens eingehalten.
Die Siebenten-Tags-Adventisten und die Juden tun es heute noch. Im Deutschen ist es sehr leicht festzustellen welcher Tag der Woche
der siebente ist.

Interessanterweise gibt es bis heute in vielen Sprachen klare Hinweise darauf, dass der Sonntag der erste und der Sonnabend
der siebente Tag der Woche ist. Beispielsweise im Hebräischen, Griechischen, Portugiesischen, Persischen, Arabischen, usw.
werden die meisten Wochentage nur mit Zahlen benannt, wobei der Mittwoch immer als "Tag 4" bezeichnet wird.
Darüber hinaus begegnen uns zahlreiche Sprachen in denen der Mittwoch als "Mitte" betitelt wird, so zum Beispiel
in bulgarisch, russisch, serbisch, polnisch, finnisch, isländisch, usw..
Der 7.Tag der Woche ist eindeutig der Sonnabend, also der biblische Sabbat.
Kurz gesagt, unser Sonnabend entspricht im Großen und Ganzen dem Sabbat der Bibel (näheres dazu im Abschnitt
"Das biblische Zeitmaß" ).
Auch in der Aussprache lassen ein Großteil von Sprachen unserer Erde den biblischen Sabbat deutlich erkennen.

Es gibt für den Suchenden genügend Hinweise darauf, welcher Tag der Woche der siebente und somit der Sabbat ist.
Halt, Stop ! Hört man spätestens jetzt aus dem Hintergrund.
"So einfach kann man es sich aber nicht machen, denn schließlich dreht sich die Erde nicht genau in 24 Stunden einmal um sich selbst, noch
bewegt sie sich in genau 365 Tagen um die Sonne. Das und noch andere Faktoren zusammengenommen ergibt eine zeitliche Verschiebung, die letztendlich
dazu führt, dass sich unsere 24-Stunden Tage verschieben. Also ist es nur zuleicht möglich, dass unser heutiger Sonnabend nicht mehr an der gleichen
Stelle der Sieben-Tage-Wochenzählung liegt wie vor 2000 Jahren, sondern vielleicht
auf den Platz des Freitag oder Donnerstag usw. gerückt ist."

Soweit in Kürze diese, leider völlig unsachliche, Theorie. Hier wird also behauptet: Die Tage würden
sich im laufe der Zeitgeschichte verschieben, weil die Erdumdrehung den Tag schneller vollendet, als 24 Stunden um sind. Aus Unkenntnis heraus
setzt man dabei eine exakte Erdumdrehung gleich einer Tagesvollendung und vergisst offensichtlich völlig, dass sich die Erde gleichzeitig auf
einer eigenen Umlaufbahn, nämlich um die Sonne, befindet und inzwischen ihren Weg fortgesetzt hat - nicht mehr an der selben Stelle steht wie
zu Beginn ihrer einmaligen Umdrehung.
Hierzu eine grafische Veranschaulichung:
Wir sehen einen Ausschnitt der Erdumlaufbahn um die Sonne. Der rote Punkt auf der Erdkugel dient zur Identifizierung ihrer Rotation.
Wir beginnen unser Experiment genau um 12 Uhr Mittags, wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat und fixieren eine exakte Blickrichtung
( schwarzer Pfeil zur Sonne ) von der Erde aus. Der Weg von Punkt 1 bis zum Punkt 2 stellt eine exakte Erdumdrehung in 23 Stunden 56 Minuten
und ca.4 Sekunden dar. Gleichzeitig fand aber auch eine Fortbewegung auf der Umlaufbahn um die Sonne statt. Da wir die Blickrichtung fixiert haben
( schwarze Pfeile sind parallel zueinander ), schauen wir jetzt etwas an der Sonne vorbei - sie ist noch nicht ganz auf ihrem Höchststand.
Um die Sonne wieder in den Höchststand zu bekommen, bedarf es noch einer kleinen Drehung der Erde mehr. Die Erde benötigt dazu noch ca. 4 Minuten
länger, wie im Punkt 3 dargestellt. Hier ist nicht der Raum, um auf Schwankungen der einzelnen Parameter einzugehen. Das errechnete und festgelegte
Mittelmaß eines Tages beträgt jedenfalls 24 Stunden. Eine exakte Erdumdrehung kann nicht mit einem exakt vollendetet Tag gleichgesetzt werden,
denn dieser wird bestimmt durch Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Ähnliche Komplexitäten betreffen die Zeitmaße des Monats und des Jahres,
doch das alles lenkt nur vom eigendlichen Thema "Wann beginnt und endet der biblische Sabbat?" ab.

Es lohnt sich nicht über derartige astronomische Rechenkunststücke weiter nachzudenken,
denn der biblische Tagesrhythmus orientiert sich einzig und allein an den sogenannten Sonnenauf- und -untergängen. Denen ist es einerlei ob sie
einige Minuten früher oder später stattfinden. Wenn die Sonne untergegangen ist, hat bereits, nach der Bibel, der neue Tag begonnen. Dabei
ist es völlig unerheblich, wie es auf den Zifferblättern unserer Uhren aussieht. Damit müssen sich die Erfinder der Tageszeiteinteilung und
der Jahreskalender auseinandersetzen. "Es wurde Abend und es wurde Morgen, der erste Tag." So wurde es von Gott eingesetzt und so sollten
wir es auch immernoch praktizieren, wenn wir Gottes Bundeszeichen mit den Menschen, den Sabbat, zur richtigen Zeit einhalten wollen.
(näheres dazu im Abschnitt "Das biblische Zeitmaß" )
Der siebente Tag der Woche ist heute noch genau an der gleiche Stelle im Sieben-Tage-Rhythmus wie vor 2000 Jahren
und auch während des Schöpfungsaktes !

Die Kalender - Reformen
Hat die Wochenzählung und somit der Sabbat die Jahrhunderte wirklich überstanden ?
Keine der vergangenen Kalenderreformen wagte die Zählweise (1 - 7) der Wochentage anzutasten. Selbst die Umstellung
vom julianischen zum gregorianischen Kalender im Jahre 1582 tat dies nicht. Man korrigierte nur das Datum um 10 Tage und so folgte auf
Donnerstag den 4. Oktober gleich Freitag der 15. Oktober, denn seit der Einführung des etwas ungenauen julianischen Kalenders im Jahre
45 v.Chr. hatten sich die Jahreszeiten - genauer gesagt die Sonnenwendepunkte - um bereits 10 Tage nach vorne verschoben. Ebenso scheiterten
die französische 10-Tage-Woche des 18.Jh. und die russische 5-Tage-Woche des 19.Jh. am 7-Tage-Rythmus, welchen
der Schöpfer in den menschlichen Organismus gelegt hatte. Seit Anfang des 18.Jh. versucht man nun einen Weltkalenderplan
umzusetzen, der den 7-Tage-Rhythmus durch zusätzliche namenlose Schalttage im Jahr aus den Angeln heben würde. Das könnte z.B. so aussehen:
Sonntag, Montag, Diestag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonnabend, Sonntag, namenlos, Montag, Dienstag, usw. .
Seine Grundidee geht zurück auf ein im Jahre 1834 entwickeltes Konzept von Marco Mastrofini. In den Jahren 1930 bis 1950
wurden verstärkte Bemühungen zunächst im Völkerbund und dann bei der UNO unternommen, diese Reform durchzusetzen.
Es kam jedoch nie zu einer Beschlussfassung. Würde es dazu kommen, wäre mit einem Schlag die 7 - Tage - Woche
aus dem Rhythmus gebracht und eine ordentliche 7. Tags - Sabbat - Zählung unmöglich geworden.
Das Erschreckende an diesem Sachverhalt ist: Es wurde erst jüngst, im Jahre 2006, ein ähnlicher Reformantrag vom Deutschen Bundestag abgelehnt.
Die Vernichtungsversuche gegen Gottes Ruhetag warten permanent auf eine günstige Gelegenheit.
Gott hat seinen Ruhetag, den Sabbat, den siebenten Tag der Woche (3.Mose 23, 3) immer noch erkennbar bewahrt.
Der erste schmerzhafte Eingriff gegen das Erkennungsmerkmal des biblischen Sabbats fand im 20. Jh. statt.
Die Änderung der Wochentagszählung.
"Im März 1975 wurde vom Deutschen Institut für Normung e.V. für die BRD und Westberlin
empfohlen, dem Wochentag "Montag" die Ordnungszahl 1 zuzuordnen (DIN 1355); daraus
hat sich die Gepflogenheit entwickelt, den Montag als ersten Tag der Woche und somit den Wochenbeginn anzusehen.
... Im Jahre 1978 beschloss auch die UNO, dass der Montag international als der erste Tag der Woche gelten solle."
Wenn der Sabbat ( Sonnabend ), von der Zählweise her, auch zunehmend auf den sechsten Tag der Woche fällt,
so ist er doch vom Sprachgebrauch und von der Mittwochsmarkierung her immernoch deutlich zu erkennen.
Es wird in naher Zukunft schwerer werden, biblische Wahrheiten zu finden und erst recht zu erkennen.
Wer die Wahrheit sucht, der sollte nicht zu lange mit einer Entscheidung dafür warten (Hebräer 3, 7-12) !

Die Bedeutung des Sabbats
Der Sabbat ist kein Tag zum Faulenzen oder Ausschlafen, kein Tag für Geburtstagspartys
und Familienausflüge. Er ist ein ganz besonders wichtiger Tag !
An sechs Tagen können wir all unseren Geschäften nachgehen.
Am 7.Tag ist uns jede eigennützige Aktivität untersagt ( Jesaja 58, 13 - 14 ).
Alles was an Tätigkeiten vorbereitet werden kann soll bis Freitag erledigt sein
( 2.Mose 16, 23 - 30 / Lukas 23, 50 bis 24, 1 ).
Der 7.Tag der Woche, der Sabbat, ist das Eigentum des Schöpfers ( 3.Mose 23, 3 ).
Gottes besonderer Segen ruht allein auf diesem Tag ( 1.Mose 2, 3 ) !
Wer den Sabbat richtig einhält, empfängt Gottes besonderen Segen
( 5.Mose 28, 1 - 2 / 1.Johannes 5, 3 / 1.Samuel 2, 30 / Johannes 14, 15 ).
Gottes Segen bedeutet :
> Wir werden dann Gottes Wort richtig verstehen lernen
( Johannes 14, 21 ).
> Gottes Geist wird uns dann führen und lehren
( Johannes 14, 23 +26 ).
> Unsere Gebete werden dann die Mächte des Himmels bewegen
( Johannes 15, 7 ).
> Wir werden dann zu wahrer Freiheit von aller Zwanghaftigkeit gelangen
( Johannes 8, 31 - 32 +36 ).
> Gott kümmert sich dann um unsere Alltagssorgen
( Matthäus 6, 31 - 33 ).
> Wir werden dann das ewige Leben geschenkt bekommen
( Johannes 8, 51 / 11, 25 - 26 ).
Der Sabbat
ist das ewige Bundeszeichen zwischen Gott und den Menschen
( Hesekiel 20, 19 - 20 / 2.Mose 31, 13 +17 ).
Der 7.Tags-Sabbat wurde seit der Schöpfung von treuen Gläubigen gehalten
( 1.Mose 2, 2 / Hebräer 11, 5 / Hiob 2, 3 / 2.Mose 16, 26 ).
Jesus Christus hielt den Sabbat - sogar im Grab - und schaffte ihn nicht ab
( Lukas 4, 16 / 23, 46 +54 +56 / 24, 1 / Markus 16, 9 / Matthäus 5, 18 ).
Der 7.Tags-Sabbat wird sogar auf der Neuen Erde gehalten werden
( Jesaja 66, 23 ).

Das biblische Zeitmaß
In der Offenbarung des Alten Testamentes, also im Buch Daniel, lesen wir im Kapitel 7
Vers 25 über das letzte Machtsystem dieser Erde. Es wird sogar die Frechheit besitzen, Gottes festgesetzte Zeiten zu ändern.
Welche
Zeiten hatte Gott eigentlich ursprünglich festgelegt ?
den Tag = der helle Teil unseres Tages ( 1.Mose 1, 5 )
die Nacht = der dunkle Teil unseres Tages ( 1.Mose 1, 5 )
die Woche ( 1.Mose 2, 2 )
den Monat = mit je 30 Tagen Umfang ( 2.Mose 12, 2 )
eine Zeit = ca. ein heutiges Jahr ( 3.Mose 23 )
Welche
Zeiten hat Gott nie festgelegt ?
die Sekunde, Minute und Stunde nach denen unsere Uhren laufen
den 24 Stunden-Tag wie wir ihn heute kennen
die 3-/ 5-/ 10-Tage-Woche wie sie in einigen Ländern üblich sind / waren
den Sonnenkalender an dem wir uns heute orientieren
Wir sind es heutzutage gewöhnt, dass der Tag um 0 Uhr beginnt und um 24 Uhr endet.
So war es allerdings nicht von Gott eingesetzt worden und selbst zu Jesu Zeiten lebte man in Palästina immer noch nach den
göttlichen Regeln. Der Tag setzte sich aus zwei Teilen zusammen, aus Abend und Morgen ( 1.Mose 1, 5 +8 +13 +19 +23 +31 ).
Es heißt im biblischen Bericht: Der Tag beginnt mit dem Abend, fährt demnach mit der folgenden Nacht fort um den nächsten
Morgen zu erreichen, welchem sich der helle Teil des Tages anschließt. Kurz gesagt: der biblische Tag setzt sich zusammen
aus Nacht + Tag. Jeder dieser beiden wird in 12 gleiche Teile aufgeteilt, die auch Stunden genannt werden aber nicht unserem
60 Minuten Verständnis entspricht. Wenn im Sommer die Tage länger sind, vergrößern sich die 12 gleichen Teile und im Winter
verkürzen sie sich entsprechend. Ein fester Punkt bleibt jedoch immer der höchste Stand der Sonne in der Mittagszeit, welcher
gleichgesetzt ist mit der 6."Stunde" und der Mitternachtspunkt mit der 6."Stunde" des Nachtteils.
Durchschnittlich geht die Sonne in dem Gebiet Palästinas gegen 18 Uhr unter und gegen 6 Uhr
( unserer Zeit ) auf. Denn die Sommer-Winter-Differenz beträgt dort weniger als 30 Minuten. Jeder neue Tag beginnt also demnach mit dem
Abend gegen 18 Uhr und endet am folgenden Abend gegen 18 Uhr. So finden wir es auch in der Bibel beschrieben.
z.B.: Der Versöhnungstag wurde am 10.07. vom Abend bis zum nächsten Abend gefeiert ( 3.Mose 23, 32 ). Genau gesagt
begann er am 09.07. abends und endete am 11.07. abends. Auffällig ist, dass die Feier am 09.07. abends
beginnen sollte, also vor dem Beginn des 10.Tages. Anders ausgedrückt: Bevor die Sonne am 09.07. unter
gegangen war.
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Die Feier des Passahfestes sollte am Abend des 14.01. beginnen ( 2.Mose 12, 6
/ 5.Mose 16, 6 ), deutlicher ausgedrückt, am Ende des auslaufenden Tages, bevor dann der neue Tag mit dem Abend beginnt, denn
der biblische Tag beginnt mit dem Abend - "Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag"
( 1.Mose 1, 31 ). Die Bezeichnung "Abend" bezieht sich auf den Zeitraum vom Beginn bis zum vollständigen Sonnenuntergang.
Der Datums-Tageswechsel liegt demnach ca. in der Mitte dieser Zeitspanne. Man könnte also sagen: der Abend wird in zwei Abschnitte unterteilt.
Der erste Teil ist das Ende des sich neigenden Tages und der zweite Teil der Anfang des beginnenden Tages. Das Passahfest sollte am 14.01.
abends beginnen. Es kann nicht der Abend zu Beginn des Tages gemeint sein, weil im weiteren Text ( 2.Mose 12, 8 ) davon die Rede ist,
dass sie noch "in der selben Nacht essen" sollten und sollten auch "nichts davon übriglassen bis zum anderen Morgen"
( 2.Mose 12, 10 ). So bleibt nur eine Schlussfolgerung übrig: Das Fest begann mit dem ersten Abschnitt des Abends, welcher noch im 14.01. lag.
Das Passahfest umfasst demnach nur den abendlichen letzten Teil des Vortages. Da dieses Fest auf Christus, den Erlöser, hinweist
( Matthäus 26, 20 - 28 ) findet es sich auch in dem Kreuzigungsgeschehen wieder. Jesus starb am Kreuz zur 9.Stunde - 3 Stunden bevor der Sabbat
begann - ( Lukas 23, 44 - 56 ). Es war auch die Zeit des Abendopfers ( 2.Mose 29, 39 ) und des Räucherns im Heiligtum ( 2.Mose 30, 8 ).
Weil das Räuchern in der Gesamtsymbolik mit den Gebeten der Gotteskinder verbunden ist ( Offenbarung 8, 3 - 4 ), lässt sich problemlos die
Zeit des Abendgebetes ( Apostelgeschichte 3, 1 ) genau identifizieren. Es war ebenfalls zur 9.Stunde.

Alle diese Feste und Ereignisse sollten am Abend stattfinden.
So steht es zu mindest in unseren deutschen Bibeln. Die 9.Stunde liegt jedoch noch lange nicht im Bereich des Abends,
denn der Abendzeitraum beginnt nicht schon 3 Stunden vor dem Tageswechsel. Was steht denn wirklich im hebräischen Grundtext
bei all diesen zitierten Bibelstellen? Etwas sehr erstaunliches: "zwischen den Abenden" !
Also nicht am oder gegen Abend, sondern zwischen den Abenden ( Mehrzahl ). Genau das finden wir auch im biblischen Bericht vor, wenn
es heißt: "zur 9.Stunde". Diese liegt nämlich wirklich zwischen den Abenden und zwar kurz vor Ende des gesamten Tages, weil
danach gleich die Nacht erwähnt wird. Dieser Tatbestand gibt uns eine wichtige Lehre. Alle Tageswerke und
Beschäftigungen der Woche sollten vor Beginn des Abends abgeschlossen sein, damit man in Ruhe und Andacht in den
Tageswechsel zum Sabbat hineingeht.
Wie lange erstreckt sich die Sabbatfeier?
Diesen Hinweis haben wir schon gelesen in 3.Mose 23, 32. Der hier beschriebene Versöhnungstag trägt im Hebräischen die gleiche Bezeichnung
wie der 7.Tags-Sabbat: "schabbat schabbatown", was soviel bedeutet wie Ruhefeier der Ruhe. Der Zeitraum ist uns genau beschrieben.
"Von einem Abend bis zum anderen!" Da hier wohl kaum halbe Abende gemeint sein können, handelt es sich um komplette Abende.
Wie hätte das Volk Gottes auch den genauen Tageswechselpunkt erkennen können? Schließlich sehen wir die Sonne länger, als sie wirklich
da ist. Wann ist sie also tatsächlich "untergegangen" ? Erschwerend kommt noch hinzu, dass der sogenannte Sonnenuntergang
kein punktuelles Ereignis ist, sondern ein Prozess, der vom Berühren des Betrachterhorizontes bis zum vollständigen Verschwinden dauert
und dass selbst die Tabellen mit den Sonnenuntergangszeitangaben nur mathematische Mittelwertangaben sind.

Das Problem ist also folgendes:
Je flacher der Einstrahlungswinkel des Sonnenlichtes zum Betrachter wird, um so stärker wird das Licht in der Erdatmosphäre gebeugt und
gestreut. Da zur Eroberfläche hin die Luftdichte zunimmt, verstärkt sich dieser Effekt noch mehr. Deshalb wirkt die Sonne kurz
vor ihrem Verschwinden regelrecht aufgebläht und tief rot, weil nur noch die langwelligen Stahlen zu unseren Augen durchdringen.
Wir sehen ihr "Spiegelbild", obwohl sie schon längst weit weg vom Betrachtungshorizont ist. Niemand kann daher
genau identifizieren, wann sie den Horizont wirklich durchläuft.

Kurz gesagt: Zu dem Zeitpunkt, wo die Sonne mit ihrem Mittelpunkt den Horizont tatsächlich
berührt, stellt sich dieser "Feuerball" dem Betrachter so dar, als ob er noch ungefähr zu 2/3 seines Durchmessers über dem
Horizont steht. Ehrlich gesagt: Wer hat schon Lust, ständig mit einem Lineal nachzumessen? Dieses Faktum soll nur einmal mehr verdeutlichen,
dass es nicht um peinlichst genaue Objektbeobachtung oder Minuten-Einhaltung geht. Es geht unserem Schöpfer offensichtlich darum,
dass wir in Ruhe in den Sabbat gehen und in Ruhe aus dem Sabbat heraustreten. Vergessen wir nicht, dass der Sabbat das Erkennungszeichen
der Kinder Gottes ist ( Hesekiel 20, 20 ). Darum hat der Herr festgelegt: Die Sabbatfeier beginnt vor dem
Sonnenuntergang und endet nach dem nächsten Sonnenuntergang. Mit der Einhaltung dieser Regel kann es niemandem unabsichtlich
geschehen, dass er den Sabbat bricht, denn der 7.Tag liegt genau in diesem Zeitraum eingebettet. Gott nimmt die Einhaltung seines Tages
( 3.Mose 23, 3 ) sehr genau, denn er wird jeden aus seinem Volk ausschließen, der den Sabbat bricht ( 2.Mose 31, 14 ).
Das Gebotehalten ist eines der Merkmale derer, die zum ewigen Leben auf der Neuen Erde eingehen werden und das Sabbatgebot gehört dazu
( Matthäus 19, 16 - 17 / Jakobus 2, 10 / Offenbarung 14, 12 ). Wenn wir dorthin gelangen wollen, sollten wir jeden Hinweis Gottes
in der Bibel, aus Liebe und Treue zu unserem Schöpfer, ernst nehmen ( 5.Mose 4, 2 / Offenbarung 22, 18 - 19 ).
Vergessen wir auch nicht zu letzt, dass ein besonderer Segen auf jedem Sabbatzeitraum ( nicht nur dem 7. Tag ) liegt. ( 1.Mose 2, 3 )

Der Kampf gegen den Sabbat
Der Sabbat war seit dem Sündenfall im Himmel ( siehe Thema "Der Teufel und der Tod" )
immer wieder einer der Hauptangriffspunkte der Gegner Gottes. Zweifel an den Geboten des Schöpfers "Sollte Gott gesagt haben ?"
( 1.Mose 3, 1 ) und an der Beurteilungsfähigkeit gegenüber seinen Geschöpfen "Meine Last ist zu groß !" ( 1.Mose 4, 13 )
verbreiteten sich rasch über die ganze Erde. Bis zur letzten Zeit dieser Weltgeschichte wird der Teufel permanent menschliche Werkzeuge
suchen, die seinen Hass auf alles göttliche teilen und auch den Sabbat zu vernichten suchen.
Ein weltverführerisches System wird sich erdreisten Zeit, Gesetz und Gebote Gottes zu verändern ( Daniel 7, 25 ). Schlimmer noch, dieses
Machtsystem wird die ganze Welt zwingen, einen falschen Gottestag zu halten ( Offenbarung 13, 15 - 17 ), den Sonntag ( siehe Thema
"Sonntag und Anbetung" ).
Katholischer Katechismus
der Bistümer Deutschlands
1
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben !
2
Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren !
3
Gedenke, dass du den Sabbat heiligest !
4
Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden !
5
Du sollst nicht töten !
6
Du sollst nicht Unkeuschheit treiben !
7
Du sollst nicht stehlen !
8
Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten !
9
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib !
10
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut !
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Die 10 Gebote Gottes
aus 2.Mose 20, 2 - 17
1
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
2
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden,
noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott,
bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,
der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
3
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen ! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
4
Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN,
deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh,
noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles,
was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.
5
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!
6
Du sollst nicht töten !
7
Du sollst nicht ehebrechen!
8
Du sollst nicht stehlen!
9
Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!
10
Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd,
noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, das dein Nächster hat!
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Es gab in der Geschichte dieses Planeten eine Zeit, in der der Sabbat völlig in Vergessenheit
geraten war und statt dessen wurde der Sonntag, per Gesetz und Todesandrohnug, zum Pflichtgottesdiensttag gemacht. Bemerkenswerterweise
dauerte diese allumfassende Zwangsanbetung genau 1260 Jahre, von 538 bis 1798 ( siehe Thema "Sonntag und Anbetung" ).
Der Sabbat wird von seinen Gegnern als jüdische Einrichtung betrachtet. Dass diese Sichtweise falsch ist, fällt sogar dem oberflächlichen
Bibelleser auf, wenn er an die steinernen Gesetzestafeln Gottes am Berg Horeb, oder auch Sinai genannt, denkt ( 2.Mose 31, 18 ).
Zu dieser Zeit wurde gerade erst das eigenständige Volk Israel gebildet und an ein jüdisches Volk war noch lange nicht zu denken.
Ausserdem findet man beim Bibelstudium heraus, dass Gott dem Volk bereits gute zwei Wochen vorher das vergessene göttliche Gesetz ins
Bewußtsein rückte, nämlich in der Wüste Sur, in Mara ( 2.Mose 15, 25 - 26 ). Das war sogar noch vor der Einsetzung des Himmelsbrotes,
dem Manna ( 2.Mose 16, 14 ). Vergessen wir auch bitte nicht Menschen wie Henoch, Noah, Hiob, die rechtschaffen vor Gott gelebt haben.
Wie wäre das ohne die Kenntnis der göttlichen Regeln (Gebote) möglich gewesen? Ganz einfach, weil sie, genauso wie der Sabbat, schon
von Anfang an, seit der Schöpfung, den Menschen bekannt waren ( 1.Mose 2, 2 - 3 ).
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